Förderprogramme für KMU

  • Bund
  • Länder
Förderprogramme des BMWi (Bundesminist. für Wirtschaft und Energie)

Energieberatung Mittelstand

Ab 1. Januar 2015 übernimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Koordination des Förderprogramms Energieberatung im Mittelstand.

Energieberatungen in kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) werden mit bis zu 80% der Kosten für Energieberatungsleistungen (bis zu einem Maximalbetrag, der sich an den Energiekosten des Antragstellers richtet) gefördert. Voraussetzung für die Förderung ist die Durchführung der Energieberatung durch einen vom BAFA zertifizierten Energieberater.

Kleine und mittlere Unternehmen erhalten seit dem 1. Oktober 2012 Zuschüsse bei Investitionen in hocheffiziente energiesparende Querschnittstechnologien durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Bis zu 30 Prozent der Investitionskosten in z.B. raumlufttechnische Anlagen, Wärme- und Kälteerzeugung, Wärmerückgewinnung, elektrische Motoren/Antriebe und Pumpen können erstattet werden.

Seit dem 15.08.2013 können Unternehmen Zuschüsse für die Erstzertifizierung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 und eines Energiecontrollings sowie für den Erwerb von Messtechnik und Energiemanagement-Software beantragen.

Innerhalb des Sondervermögens „Energie und Klimafonds“ wurde ein Energieeffizienzfonds aufgelegt, welcher Unternehmen zu möglichst energieeffizienten und damit umweltverträglichen Investitionsentscheidungen anreizen soll. Bezuschusst wird dabei der Mehraufwand einer Investition, welcher ausschließlich durch den erhöhten Bezug auf den Umweltschutz begründet ist. Die Höhe der Zuwendung beträgt bis zu 20%, maximal jedoch 1.500.000 Euro pro Maßnahme. Antragsberechtigt sind Unternehmen (alle Größen, nicht nur KMU) des produzierenden Gewerbes (mit Ausnahme der Energieversorgung) sowie Contractoren, die im Rahmen eines Contracting-Vertrages eine förderfähige Maßnahme bei einem antragsberechtigten Unternehmen durchführen.

Förderprogramme des BMUB (Bundesumweltministerium)

Seit April 2012 gibt es einmalige Investitionszuschüsse für kleine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen bis 20 Kilowatt (Mini-KWK-Anlage) in Bestandsbauten, gestaffelt nach der elektrischen Leistung (Bundeswirtschaftsministerium). Die Förderantrage sind beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einzureichen.

In der gewerblichen Kältetechnik werden Klimaschutzmaßnahmen gefördert. Zuschüsse kann es für einen StatusCheck (Beratungsförderung) zum Energieeffizienzpotenzial bestehender Anlagen sowie für investive Maßnahmen bei Altanlagen oder zur Anschaffung von neuen Anlagen geben.

Großtechnische innovative Pilotvorhaben, die Vorbildcharakter haben und so noch nicht am Markt umgesetzt wurden, werden hier unterstützt. Dies vor allem im Bereich Klimaschutz, einschließlich Projekten zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien.

Förderprogramm(e) des Landes Baden-Württemberg

Das Förderprogramm Klimaschutz-Plus wurde am 15. Mai 2014 zu den Konditionen des Vorjahres neu gestartet.

Klimaschutz-Plus gliedert sich in drei Teile:
1. Allgemeines Programm (für Unternehmen, Kirchen und Krankenhäuser)
2. Kommunales Programm (für Städte, Gemeinden und Landkreise und deren Eigenbetriebe)
3. Programm für Vereine

Förderprogramm(e) des Landes Bayern

BayINVENT

Die Förderung soll die Erforschung, Entwicklung und Anwendung neuer Energie- und Energieeinspartechnologien sowie die Durchführung von Studien ermöglichen. Damit sollen auch die Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit verbessert, die Abhängigkeit von nicht erneuerbaren Energieträgern verringert, die Energieversorgungssicherheit erhöht und Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden. Über den Einzelfall hinaus soll damit insbesondere auch ein Beitrag zur Erreichung der nationalen und internationalen Ziele zur Verbesserung der Energieeffizienz, der Energieeinsparung, der verstärkten Nutzung der Erneuerbaren Energien und der Reduktion der energiebedingten CO2-Emissionen geleistet werden.

Förderprogramm(e) des Landes Nordrhein-Westfalen

progres.nrw

Progres.nrw bietet eine breite Palette von Förderangeboten, um den effizienten Umgang mit Energie und den Einsatz von regenerativen Energien in NRW voranzubringen und ist damit ein wichtiges Förderinstrument für Unternehmen, Verbraucher und Kommunen. Mit dem Programm soll die breite Markteinführung der vielen anwendbaren Techniken zur Nutzung unerschöpflicher Energiequellen und der rationellen Energieverwendung beschleunigt werden, um somit einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduktion der CO2-Emissionen zu leisten.

(Quelle: www.fz-juelich.de)

Förderprogramm(e) des Saarlandes

Klima Plus Saar

Die saarländische Landesregierung möchte "ihre" Unternehmen bei der Steigerung der Energieeffizienz unterstützen. Dabei werden die Investitionen der Unternehmn in Energieeffizienzmaßnahmen in verschiedenen Bereichen durch Zuschüsse gefördert (Auswahl der förderfähigen Maßnahmen: Energieeffiziente Elektromotoren, BHKW bis 20kWel., Nah-/Fernwärmenetze, Dämmmaßnahmen, Austausch von Einzelöfen Öl/Kohle/el.Strom durch effiziente Zentralheizungssysteme).

Vor der Durchführung von Investitionen können sich Unternehmen bei der ENERGIEBERATUNG Saar kostenlos helfen lassen, um Energieeinsparpotenziale aufzudecken oder geeignete Förderprogramme zu finden.

tl_files/projekt-marie/logos/Logo_BMUB_NKI_nach Laufzeitende.pngtl_files/projekt-marie/logos/logo_bmwi.jpg