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Gemeinsam Energiekosten senken

Mit dem Effizienzmodell-Mari:e gibt es speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) eine wertvolle Möglichkeit dazu


Die Vision

Ihre wichtigsten Effizienzpotenziale sind durch eine Vorort-Beratung identifiziert. Ein Anruf genügt und Sie wissen auch die richtigen Lösungsansätze für Ihr nächstes Effizienz-Projekt (z.B. Realisierung einer Wärmerückgewinnung – Heizen mit Kompressor-Abwärme). Sie wissen, welche Fachplaner und Handwerksunternehmen für die geplante Effizienzmaßnahme besonders geeignet sind. Sie kennen übliche Stolpersteine, haben eine ungefähre Kostenvorstellung von dem anstehenden Projekt und können das Für-und-Wider Ihres Vorhabens so präsentieren, dass Einkauf oder Geschäftsführung schnell zustimmen können. Mit dem Effizienzmodell-Mari:e als lernendes Netzwerk kein Problem.

Der LEEN-Qualitätsstandard
Bisher gab es lernende Energieeffizienz-Netzwerke (LEEN) nur für große Unternehmen. In Zukunft können auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) von den Erfahrungen und Tools der LEEN-Netzwerke profitieren. Mari:e – „Mach's richtig: Energieeffizient“ ist LEEN-Qualität für KMU.

Effizienzmodell-Mari:e
Gemeinsam im Team Energiekosten zu senken funktioniert durch das „Voneinander-Lernen" der teilnehmenden Unternehmen in einer Mari:e-Region. Dabei finden sich unter Trägerschaft einer regionalen Institution 10-15 Unternehmen unterschiedlicher Branchen zusammen, die von folgenden wichtigen Pfeilern aus Mari:e profitieren können:

  1. Die Initial- und/oder Detailberatung (mit energetischer Bestandsaufnahme) bringt dem Unternehmen das Energieeffizienzpotenzial zur Kenntnis (Identifikation von rentablen Energieeffizienzmaßnahmen = Maßnahmenliste),

  2. Die Maßnahmenliste und das gesteckte Ziel zur Energieeffizienzsteigerung und CO2-Minderung gibt der Geschäftsführung einen Handlungsrahmen für ihr in kleinem Maßstab mögliches Energiemanagement,

  3. Zwei bis drei jährlich stattfindende moderierte Netzwerktreffen (Nachmittags-/Abendveranstaltungen) als zentraler Baustein, die dem Erfahrungsaustausch zur effizienten Nutzung von Energie im Netzwerk der 10 bis 15 (ansässigen) Unternehmen in einer Marie-Region dienen,
  4. eine begleitende Beratung während der Umsetzungsphase,

  5. das jährliche Monitoring erinnert an die Planung der Energiekostensenkung im Geschäftsalltag, zeigt der Geschäftsführung die jährlichen Fortschritte auf und macht Investitionsvorschläge für die kommenden Jahre (Erinnerungs-Beratung).
  6. Fortbildungshinweise und regelmäßige Informationen seitens der Mari:e-Partner bzw. des Multiplikator-Zentrums (Industrie- und Handelskammern, Wirtschafsverbände, u.a.) zu Best Practice-Lösungen via Internet und postalischem Newsletter (auf Wunsch) halten das Unternehmen gut informiert über neue technische und organisatorische Möglichkeiten oder Fördermöglichkeiten von Bund und Land.

Stiftung für Ressourceneffizienz und Klimaschutz
Das Effizienz-Modell Marie wird von der in Karlsruhe ansässigen Stiftung für Ressourceneffizienz und Klimaschutz (STREKS) von Prof. Dr.-Ing. Eberhard Jochem koordiniert.
Kontakt: Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Andreas Gerspacher, M.Sc. und Dipl. Ing. Michael Mai Tel. 0721 9152636-23 und -28.


BMU BMWi NKI

5 Modellregionen in Deutschland erhalten eine Förderung vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Teilnehmende Unternehmen können darüber hinaus die KfW-Zuschüsse (Kreditanstalt für Wiederaufbau) aus dem Programm „Energieberatung Mittelstand“ beantragen (Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie – BMWi).


Strom-/Energiesteuer und Spitzenausgleich

Für Industrieunternehmen und das produzierende Gewerbe, die bis 31.12.2012 über den sogenannten Spitzenausgleich eine Steuermäßigung beantragen konnten, gibt es diese Möglichkeit ab 2013 nur noch mit einem jährlichen Nachweis über die Einführung eines Energiemanagementsystems bzw. bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) mit einem jährlichen Nachweis über das Betreiben eines alternativen Systems (die Vorgehensweise von Mari:e erfüllt die Anforderungen nach dem "alternativen System" gemäß Anlage 2 der Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung - SpaEfV vom 31. Juli 2013). Mit dem o.g. Konzept bietet Mari:e den einfachen und unbürokratischen Einstieg ins betriebliche Energiemanagement für kleine und mittlere Unternehmen.


Beitrag von Mari:e zum Klimaschutz

Der Beitrag von Mari:e zum Klimaschutz lässt sich aufgrund der Erfahrungen in der Schweiz abschätzen; unterstellt man für die Zielgruppe der hier angesprochenen kleinen Unternehmen einen Jahresenergiebedarf von etwa 400 PJ, dann könnte man bei baldiger Diffusion dieses Instrumentes bis 2020 eine jährliche Energieeinsparung von etwa 30 bis 35 PJ und eine jährliche CO2-Minderung von gut 1 Mio. t erwarten, die um die Effekte des vermehrten Einsatzes von erneuerbaren Energien - dezentral erzeugt oder über den Erdgas- und Strombezug bedingt - noch erhöht werden können.

Die Ergebnisse werden zur Jahresabschlusskonferenz am 20. April 2016 vorgestellt!

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